Berühmte Ostpreußen

Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz (* 8. Juli 1867 in Königsberg in Preußen; † 22. April 1945 in Moritzburg bei Dresden) zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sie entwickelte trotz schwieriger Lebensumstände mit ihren ernsten Lithografien, Radierungen, Kupferstichen und Holzschnitten einen zeitlosen Kunststil und war zeitweilig auch als Bildhauerin tätig.

„Geboren ist Käthe Kollwitz in Königsbergs Stadtteil Sackheim östlich des Alten Pregel. „Wir lebten damals auf dem Weidendamm Nr. 9 in Königsberg. Ich erinnere mich dunkel an eine Stube, in der ich tuschte, deutlich aber besinne ich mich auf Höfe und Gärten. Durch einen kleinen Vorgarten kamen wir auf einen großen Hof. Der bis zum Pregel reichte. Dort hielten die flachen Ziegelkähne, und die Ziegel wurden auf dem Hof abgeladen und geschichtet, so dass Hohlräume blieben, in denen wir Kinder spielten. Links an den Hof schloss sich ein ebenfalls zum Pregel reichender Garten.“



Johann Gottfried von Herder

Johann Gottfried von Herder, geadelt 1802 (* 25. August 1744 in Mohrungen, Ostpreußen; † 18. Dezember 1803 in Weimar, Sachsen-Weimar-Eisenach) war ein deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe und Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik. Er war einer der einflussreichsten Schriftsteller und Denker deutscher Sprache im Zeitalter der Aufklärung und zählt mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller zum klassischen „Viergestirn“ von Weimar.

"Herders Geburtshaus ist ein schmales, kleines Haus mit dem Giebel nach der Straße. Im Erdgeschoss und im Obergeschoss hat es je zwei Räume; das Vorderzimmer im Erdgeschoss ist an einen Lehrer der Lateinschule vermietet. Im Hinterzimmer unterrichtet der Vater seine Schülerinnen, in den beiden oberen Räumen wohnt die Familie Herder mit zeitweise fünf Kindern. Johann Gottfried ist der Drittgeborene. Er verbringt in diesem Haus in seiner Heimatstadt eine ärmliche Jugend. Aber er erhält in der ostpreußischen Provinz doch eine gute humanistische Bildung."



Immanuel Kant

Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg; † 12. Februar 1804 ebenda) war ein deutscher Philosoph der Aufklärung. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie. Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie.

Nicht nur in der Erkenntnistheorie, sondern auch in der Ethik mit dem Grundlagenwerk Kritik der praktischen Vernunft und in der Ästhetik mit der Kritik der Urteilskraft sowie bedeutenden Schriften zur Religions-, Rechts- und Geschichtsphilosophie schuf Kant eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst.

"In seinen knapp 80 Lebensjahren hat Immanuel Kant, Sohn eines Riemers aus Kantweinen (Kantvoniai) nördlich der Memel, Königsberg selten, Ostpreußen nie verlassen. In einer Fußnote zur 1796/97 verfassten und 1798 als letzte von Kant selbst herausgegebenen Schrift, der Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, äußert er über die Heimatstadt: „Eine große Stadt, der Mittelpunkt eines Reichs, in welchem sich die Landescollegia der Regierung desselben befinden, die eine Universität (zur Kultur der Wissenschaften) und dabei noch die Lage zum Seehandel hat, welche durch Flüsse aus dem Inneren des Landes sowohl, als auch mit angrenzenden entlegenen Ländern von verschiedenen Sprachen und Sitten einen Verkehr begünstigt, – eine solche Stadt, wie etwa Königsberg am Pregelflusse, kann schon für einen schicklichen Platz zu Erweiterung sowohl der Menschenkenntnis als auch der Weltkenntnis genommen werden, wo diese, auch ohne zu reisen, erworben werden kann.“



Lovis Corinth

Lovis Corinth (* 21. Juli 1858 in Tapiau, Ostpreußen; † 17. Juli 1925 in Zandvoort, Niederlande; eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth) war ein deutscher Maler. Neben Max Liebermann, Lesser Ury und Max Slevogt zählt er zu den wichtigsten und einflussreichsten Vertretern des deutschen Impressionismus.

„Lovis Corinth: ,Bei uns wurde nur plattdeutsch gesprochen und alle Menschen, welche uns umgaben, waren von der primitivsten Schulbildung.’ Bildung genießen heißt um 1880, Hochdeutsch sprechen lernen, wie Corinth feststellt: ,Jeder halbwegs Weitgereiste sprach anstatt der plattdeutschen Heimatsprache, die jeder verachtete und nur für das niedrige Volk da war, ein phantastisches Hochdeutsch. Mein Halbbruder Julius, dessen ‚Indiefremdegehen’ sich bis Frankfurt an der Oder erstreckte, war kaum bei seiner Rückkehr vor lauter Hochdeutsch zu verstehen gewesen.’“


Thomas Mann

Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1900, erschienen 1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Das Preisgeld betrug 200.000 Reichsmark. Einen Teil davon verwendete Mann, um die Schulden seiner Kinder Klaus und Erika nach ihrer Weltreise zu tilgen. Außerdem wurden davon u.a. der Bau des noch heute als Tomo Mano namas gepflegten Sommerhauses in Nidden auf der Kurischen Nehrung finanziert.

„Am 15. August 1930 berichtet die Wiener Neue Freie Presse in einem Korrespondentenbericht unter der Überschrift ,Thomas Mann, ganz privat, Ernsthaftes Feriengespräch mit dem Dichter’ aus Nidden: ,Dieses kleine Nidden, gestern noch nicht viel mehr als kostbares, kleines Ausflugsziel zwischen Königsberg und Memel, ist heute ein literarischer Begriff. Eine literarische Angelegenheit, um es in der Sprache der Berliner Literaturcafés auszudrücken, die sich hier eingenistet hat. Hier verbringt, in seiner eben fertiggestellten Villa, der deutsche Dichter Thomas Mann einen geraumen Teil des Jahres. Infolgedessen sind die Gasthöfe, die sich etwas übertrieben Hotels nennen, die Saison über von Bewunderern überfüllt (...) Im Kramladen sind, zwischen Bücklingskisten und Heringsfässern, die ‚Buddenbrooks’ zu Hauf gestapelt, und jedes Kind im Dorfe vertreibt außer gepflückten Himbeeren und frischen Flundern Thomas-Mann-Photografien.’“

 


Marion Gräfin Dönhoff

Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff (* 2. Dezember 1909 auf Schloss Friedrichstein in Ostpreußen; † 11. März 2002 auf Schloss Crottorf bei Friesenhagen, Rheinland-Pfalz) war Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit. Sie gilt als eine der bedeutendsten Publizistinnen der bundesdeutschen Nachkriegszeit. In dieser Eigenschaft war sie Gesprächspartnerin für führende Politiker in der Welt. Obwohl sie ihre ostpreußische Heimat während der Kriegsgeschehen des Zweiten Weltkriegs verloren hatte, setzte sie sich für eine Versöhnung zwischen den Staaten des Ostblocks und dem Westen ein.

„Seit dem März 1946 gehört Marion Gräfin Dönhoff zur Redaktion der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung Die Zeit. Im Frühjahr 1947 erreicht die Gräfin ein Brief aus Ostpreußen, der erste und letzte, den sie aus der Heimat erhält. Durch ihn erfährt sie vom Schicksal der ihr einst anvertrauten Menschen, die nicht als Flüchtlinge in der Fremde leben wollten. Im Juni 1947 zitiert sie in der Zeit aus dem Brief, was am 23. Januar 1945 in Quittainen geschah: ,Damals, als die Russen kamen, es war ein Dienstag, brannte es an vielen Stellen im Dorf. Als erste wurden die beiden Gespannführer Möhring und Kather, der alte Gärtner Neubert und der Apotheker Wilmar erschossen und auch Frau Lukas von der Klingel.’ Das Morden geht weiter. ,Ein paar Tage später wurden dann Magda Arnheim, Lotte Muss mit Kind und Oma Muss erschossen und in Schönau fünf Arbeiter vom Gut und die Frau vom Förster Schulz, die aber erst nach acht Tagen starb und sich sehr hat quälen müssen. Der alte Muss hat sich damals erhängt.’ Der Quittainer Oberinspektor Klatt wird in Arm und Bauch geschossen. Es gibt keine kräftigen Männer mehr im Dorf, die ihn bergen können. ,Ich habe ihn am nächsten Tag mit dem Handwagen ins Krankenhaus nach Preußisch Holland gebracht. Die Frauen aus Schönau haben geholfen. Es war kein leichtes Werk, den schweren alten Mann, der furchtbare Schmerzen hatte, fortzubewegen.’ An der Grenze des Gutsdorfs bittet der schwer Verletzte sie, kurz anzuhalten: ,Frauen, lasst mich noch mal mein schönes Quittainen sehen.’ Als die Frauen dann um elf Uhr mit dem Handkarren vor dem Krankenhaus in der 11 km entfernten ehemaligen Kreisstadt ankommen, ist der Oberinspektor gestorben. Klatt wird auf dem Friedhof von Quittainen beerdigt. ,Sie sehen, wie der Tod in unserem Dörfchen gehaust hat. Zuerst all die Jungens an der Front, und nun die anderen’ , fasst die Briefschreiberin das Schicksal der Daheimgebliebenen zusammen. Im Frühjahr ist Ostpreußen auch für sie keine Heimat mehr. ,Nun wird uns langsam die Heimat fremd. Man spricht viel, dass wir auch jeden Augenblick raus sollen. Wir warten täglich darauf.’ Schon im Februar 1945 hätten die Abtransporte in die Arbeitslager am Ural begonnen, berichten die Briefschreiber. ,Mein Mann war auch dabei, ebenso der Krugwirt Dreher und seine Tochter Ulla, die beiden Töchter vom Stellmacher Jüngst, Frau Prüschmann, Frau Zimmermann, die vier Marxschen Mädels, Chistel und Hertha Hinz und die Tochter von Schmied. Ich erhielt vor ein paar Monaten durch Karl Marx, der mit ihnen zusammen ging, die Nachricht, dass mein Mann und die meisten anderen im Ural gestorben sind.’“

 


Nicolaus Copernicus

Nikolaus Kopernikus beziehungsweise Nicolaus Copernicus (* 19. Februar 1473 in Thorn; † 24. Mai 1543 in Frauenburg) war ein Frauenburger Domherr, Jurist, Administrator und praktizierender Arzt im Dienste des Bistums Ermland in Preußen, der seine freie Zeit der Mathematik und Astronomie widmete. In seinem Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium beschrieb er das Heliozentrische Weltbild des Sonnensystems, gemäß dem sich die Erde um die eigene Achse dreht und zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewegt.

„1525 wird der preußische Ordensstaat ein weltliches Herzogtum und nimmt das lutherische Bekenntnis an. Bischof und Domkapitel des Ermlandes halten aber am katholischen Glauben fest. Nichtkatholiken wird der dauerhafte Aufenthalt im Bistum untersagt. In dieser Zeit wirkt im Ermland Nikolaus Kopernikus. Kopernikus, für die Polen Mikołaj Kopernik, ist einer der bedeutendsten Astronomen und Mathematiker der Neuzeit. Er wird im westpreußischen Thorn vermutlich als Niclas Koppernigk geboren. Der Bruder seiner Mutter ist Lucas Watzenrode, ab 1489 Fürstbischof des Ermlands. Als Kopernikus’ Vater stirbt, nimmt Watzenrode den Zehnjährigen zu sich und sorgt für seine Ausbildung. Kopernikus studiert von 1491 bis 1494 in Krakau Mathematik und Astronomie; in dieser Zeit latinisiert er seinen Namen zu „Copernicus“. Er verbringt eine längere Zeit mit dem Studium der Medizin und Rechtswissenschaft in Italien, 1503 schließt er seine Studien mit einer Promotion in Kirchenrecht ab. In dieser Zeit wird sein Interesse für die Geographie und Astronomie geweckt. Er begibt sich 1507 zurück ins Ermland und ist in Heilsberg bei seinem Onkel als Sekretär und Leibarzt tätig. Nikolaus Kopernikus übersetzt poetische Werke vom Griechischen ins Lateinische und wirkt als Arzt und Wissenschaftler, vor allem aber als Mathematiker und Astronom. Zwischen 1507 und 1517 hält er seine Vorstellungen über ein neues Weltsystem in den „Commentariolus“ fest. Er ist der Annahme, dass die Sonne das Zentrum bildet, um den sich die Planeten in kreisförmigen Bahnen fortbewegen. Die Erde, so glaubt er, dreht sich täglich um ihre eigene Achse und jährlich einmal um die Sonne.

Als sein Onkel stirbt, begibt sich Kopernikus 1512 als Domherr nach Frauenburg. Er wird 1510, 1519, 1525 und 1528 zum Kanzler des Ermländer Domkapitels gewählt. In Frauenburg beginnt er sein Hauptwerk Über die Kreisbewegungen der Weltkörper (De revolutionibus orbium coelestium), das er 1530 weitgehend beendet. Kopernikus, von dem man nicht weiß, ob er Polnisch sprach, ist ein loyaler Untertan des polnischen Königs. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es einen leidenschaftlichen Streit zwischen Deutschen und Polen um die Frage, welche Nation den ermländischen Domherrn für sich reklamieren kann. Dazu noch einmal Hartmut Boockmann: ,Daß der in Thorn geborene Copernicus in einem deutschsprachigen Milieu aufwuchs, daß er Deutsch sprach und auch Deutsch schreiben konnte, daß es kein Zeugnis dafür gibt, daß er sich der polnischen Sprache bedient habe, wird sich wohl nicht leugnen lassen. Dennoch führt die Frage, ob er denn nun ein Deutscher oder ein Pole gewesen sei, in die Irre. Die Sprache, in der sich Copernicus normalerweise schriftlich ausdrückte, war das Lateinische, denn er war ein Gelehrter. Die Rechtsverhältnisse, an denen er sich orientierte und in denen er als ein Repräsentant des ermländischen Domkapitels wirkte, waren die im Jahre 1466 geschaffenen. Im Konflikt zwischen dem Ermland, das zur Krone Polen gehörte, und dem Herzogtum Preußen stand Copernicus selbstverständlich auf der ermländischen und insofern auf der polnischen Seite.’“

 


Simon Dach

Simon Dach (* 29. Juli 1605 in Memel; † 15. April 1659 in Königsberg) war ein deutscher Dichter der Barockzeit.

„Den Dreißigjährigen Krieg kennt der Dichter Simon Dach aus eigener Erfahrung. 1605 als Sohn eines Tolken, eines Gerichtsübersetzers für Litauisch, Lettisch und Polnisch, in Memel geboren, besucht dort er die Elementarschule. Im Alter von 14 Jahren wandert er über die Kurische Nehrung nach Königsberg und lernt dort an der Domschule. Vor der Pest weicht er 1620 nach Wittenberg aus, besucht dort drei Jahre lang die städtische Lateinschule und wechselt für weitere drei Jahre an das Gymnasium in Magdeburg. 1626 flüchtet Dach vor Pest und Dreißigjährigem Krieg aus Mitteldeutschland über Lüneburg, Hamburg und Danzig zurück nach Königsberg. Dort studiert er an der Albertina Theologie und Philosophie, ist zunächst Hauslehrer bei einem Ratsherrn in Kneiphof und ab 1633 Lehrer an der Domschule. Er bringt es an dieser „Kathedralschule“ bis zum Konrektor.“

 


Paul von Hindenburg

Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck, Ostpreußen) war ein deutscher Militär und Politiker. Im Ersten Weltkrieg stieg er zum Generalfeldmarschall auf und übte als Chef der Obersten Heeresleitung quasi diktatorisch die Regierungsgewalt aus. Als zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik ernannte er 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler.

„Im Jahr 1927 geht Reichspräsident Paul von Hindenburg unter die Großlandwirte. Zu seinem 80. Geburtstag wird ihm das Familiengut Neudeck im Landkreis Rosenberg übergeben. Seine Schwägerin Lina von Hindenburg hatte den Familiensitz nicht halten können, überschuldet stand er zur Zwangsversteigerung an. Auf Initiative Elard von Oldenburg-Januschaus beginnen Kriegervereine die Sammlung eines ,Hindenburgpfennigs’ zum Kauf des Gutes, das dem Reichspräsidenten zum Geschenk gemacht werden soll. Am Ende bringen nicht Kleinbeträge der Kriegsveteranen, sondern Großspenden rheinischer Industrieller die Summe zusammen. Hindenburg übernimmt den Besitz und lässt in den nächsten zwei Jahren das Herrenhaus vergrößern und erweitern. Auf Gut Neudeck in Westpreußen hält sich der Reichspräsident auf, wenn er glaubt, seine persönliche Anwesenheit sei in Berlin nicht erforderlich. Und das ist häufig der Fall. Hindenburg, ein Leben lang nur Offizier und nie Agrarier, geriert sich jetzt gern als Landwirt. Otto Braun hat das oft erleben müssen: ,Ich habe das bald im persönlichen Verkehr mit dem Reichspräsidenten gemerkt, der mir einmal in bewegten Worten klagte, dass er für den Zentner Roggen nicht einmal mehr acht Mark bekäme.’“

 


Siegfried Lenz

Siegfried Lenz (* 17. März 1926 in Lyck, Ostpreußen) ist ein deutscher Schriftsteller und einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

„Impressionistisch erinnert sich der Schriftsteller Siegfried Lenz an seine masurische Heimat: ,Keine leuchtende Wachsamkeit, kein heller Traum liegen in diesen Bildern, die Heiterkeit wirkt nicht nutzlos, und das Licht enthält keine Herausforderung: Genügsamkeit, Bescheidung, Ergebenheit, fragloses Einverständnis geben sich überall zu erkennen.’ Nicht die satte Agrarlandschaft um Tapiau hat der in Lyck im kärglichen masurischen Süden Ostpreußens geborene Lenz vor Augen. ,Ich denke an tief an den Boden geduckte Strohkaten, an die viel erwähnte Unberührtheit der Seeufer. Ich denke an eingeschneite Höfe inmitten terroristischer Winter, an den zögernden Wuchs genügsamer Kiefern, an lautlose Heide und an unentmutigende Armut auf sandigen Feldern. Rauchfahnen von kleinen, altmodischen Schleppern stehen in der Luft, behäbige Fahrzeuge, die große Flöße über die Seen manövrieren. Treidelfischer wuchten mit harten Rufen die Leinen des Hauptnetzes unter der Eisdecke entlang. Die Stille schilfbestandener Buchten, das flimmernde Geheimnis der Moore, der quietschende Treck der Pferdewagen zu den Märkten, das trübselige Schweigen zahlreicher Kriegerdenkmäler: all dies gehört zur Landschaft Masurens. (…)Und es gehören zu ihr Bilder einer gern photografierten Schwermut des Feierabends: wehende, zerrissene Netze vor armseligen Fischerhütten, alte, reglose Männer auf schiefen Holzbänken, Kinder in dürftigen Kitteln, die sich mit lebendigem Spielzeug begnügen müssen, mit Hahnche, Huhnche und Ferkelchen, sowie kahle, holprige Marktplätze, niedergebrannte Holzfeuer der Flößer und die unvermeidlichen Erntewagen.’“

 


Ferdinand Schichau

Ferdinand Gottlob Schichau (* 30. Januar 1814 in Elbing, Westpreußen (heute Elbląg); † 23. Januar 1896 ebenda) war ein deutscher Unternehmer.

Schichaus Vater Gottlob Ferdinand Schichau ist vom Land in die Stadt Elbing gezogen. Der gelernte Maurer wird in Elbing selbstständiger Gelbgießermeister – Hersteller von Messingteilen – und Mechanikus beim Eichamt; er kann nicht lesen und schreiben, ist aber tüchtig und angesehen. Nach dem Besuch der Elementarschule gibt er den Sohn in eine Schlosserlehre, um ihn so auf die Übernahme des väterlichen Betriebes vorzubereiten. Ferdinand Schichau aber ist ambitionierter. Noch als Lehrling baut er ein betriebsfähiges Modell einer Dampfmaschine. Sein Meister ist von dieser Leistung so beeindruckt, dass er im November 1831 die Vorführung der kleinen Maschine im Gewerbeverein der Stadt Elbing veranlasst. Die Herren des Elbinger Gewerbevereins sind fasziniert und erstaunt. Sie erbitten mit Erfolg bei König Friedrich Wilhelm III. für Ferdinand Schichau ein Freistudium am Königlichen Gewerbeinstitut in Berlin.

Im Herbst 1837 kehrt der 23-Jährige nach einem Aufenthalt in Großbritannien nach Elbing zurück und macht sich auf dem väterlichen Grundstück in der Altstädtischen Wallstraße selbständig. Seine Maschinenbau-Anstalt beginnt mit acht Arbeitern und baut Arbeitsmaschinen für ländliche Industrien wie Wasserräder und Pferdegöpel, hydraulische Pressen für Ölmühlen, Einrichtungen für Zuckerrübenfabriken und das Brauereigewerbe sowie Sägen für die Holzindustrie. Die Schichauische Maschinenbauanstalt fertigt auch hydraulische Maschinen, Bagger und ab 1854 kleinere Schiffe. Ferdinand Schichau beteiligt sich ab 1866 an Elbinger Reedereien, 1886 übernimmt er die „Elbinger Dampfschiffahrts Aktiengesellschaft“ und ist jetzt auch als Reeder tätig.

50 Jahre nach der Firmengründung wird Ferdinand Schichau der Titel eines Geheimen Kommerzienrats und die Ehrenbürgerwürde der Stadt Elbing verliehen. Die angebotene Erhebung in den Adelsstand lehnt er höflich ab. Er stiftet im Laufe seines Lebens viel Geld für soziale Einrichtungen und sportliche Anlagen in Elbing. Als er 1896 stirbt, haben die florierenden Schichaubetriebe rund 4 000 Beschäftigte.“

 


Hannah Arendt

Hannah Arendt (* 14. Oktober 1906 in Linden, heute Teil von Hannover; † 4. Dezember 1975 in New York; eigentlich Johanna Arendt) war eine jüdische, deutsch-amerikanische Publizistin und Gelehrte.

„Hannah Arendt ruft 1923, nachdem sie von einem Lehrer ihres Judentums wegen beleidigt worden ist, von ihrer Mutter unterstützt, zum Boykott der Luisen-Schule auf und wird von der Einrichtung verwiesen. Sie geht daraufhin nach Berlin; zurück in Königsberg, besteht sie dort 1924 als externer Prüfling mit Bravour das Abitur, ein Jahr vor ihren Altersgenossen. Solange Hannah Arendt noch in Königsberg lebt, verkehrt im Hause Beerwald ein Kreis sich philologisch bildender junger Königsberger Intellektueller um den in Tilsit geborenen und in Königsberg aufgewachsenen Philosophiestudenten und späteren Lektor an der Königsberger Universität Ernst Grumach sowie den Königsberger Felix Grayeff. Er macht sich später als Philosoph und Historiker in der englischsprachigen Welt einen Namen. Grayeff, der nach der Emigration auch in Neuseeland lehrt, ist im selben Jahr geboren wie die Arendt. Beider Mütter sind früh zu Witwen geworden und freunden sich auch deshalb an. Grayeff: ,Ich lernte Hanna kennen als kleines Mädchen von vielleicht sieben oder acht. Sie spielte ‚Hopsen’ vor den vor 8.00 Uhr noch geschlossenen Toren ihrer Schule, die ich jeden Morgen auf meinem Schulweg passieren mußte.’“

 


Moritz Becker

Moritz Becker (* 1. Mai 1830 in Danzig; † 25. August 1901 in Heringsdorf[1][2][3]) war ein Bergwerkunternehmer im Samland und in Böhmen. Er führte den industriellen Abbau des Bernsteins in Ostpreußen ein.

„Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gewinnt man im Samland den Bernstein durch Auslesen der von der See ausgeworfenen Stücke oder geht ins Wasser, um ihn mit Netzen zu „schöpfen“. Nach einer Sturmnacht im Jahr 1862 werden von den Stränden Palmnickens 4 400 kg Bernstein gesammelt. Nachdem man entdeckt hat, dass Bernstein auch unter dem Meeresboden zu finden ist, geht man Mitte des 19. Jahrhunderts dazu über, die Bernsteinvorkommen maschinell und mit Kapitaleinsatz auszubeuten. Pioniere auf diesem Gebiet sind der Gastwirt Friedrich-Wilhelm Stantien und der Kaufmann Moritz Becker, die 1858 in Memel ihre Firma Stantien & Becker gründen. Sie beginnen zunächst im Kurischen Haff bei Schwarzort in der Nähe des Memeler Tiefs systematisch mit Nassbaggern zu schürfen. Vor 1890 arbeiteten hier fast 1 000 Menschen mit 22 Baggern. Zwischen 1860 und 1890 werden durchschnittlich 75 000 kg Bernstein pro Jahr gewonnen, danach gehen die Funde zurück. Ab 1890 verpachtet der preußische Staat die Schürfrechte im Haff nicht mehr, obwohl noch große Mengen Bernstein auf dessen Grund vermutet werden.“

 


Otto Braun

Otto Braun (* 28. Januar 1872 in Königsberg; † 15. Dezember 1955 in Locarno, Schweiz, nach anderen Quellen in Ascona) war ein deutscher Politiker (SPD) in der Weimarer Republik.

„Otto Braun wird am 28. Januar 1872 in Königsberg geboren und wächst in ärmlichsten Verhältnissen auf. Sein Vater, einst selbstständiger Schuhmacher, ernährt die Familie als Bahnarbeiter. Der Sohn Otto erlernt das Steindruckerhandwerk; die Lithographen gehören wie die Schriftsetzer und Drucker zur Arbeiteraristokratie. Bereits im Alter von 16 Jahren engagiert Braun sich illegal in der unter dem Sozialistengesetz verbotenen SPD. Eine Bildungsstätte für Führungskräfte der Sozialdemokratie wird zu dieser Zeit der „Leseklub Kant“, gegründet vom Königsberger Uhrmachergesellen Ludwig Quessel. Quessel gelingt es, durch Selbststudium an die Universität zu gelangen, 1903 wird er in Zürich zum Doktor der Staatswissenschaften promoviert. In Quessels Klub bilden sich Otto Braun, aber auch der neun Jahre ältere und studierte Hugo Haase.

Otto Braun bringt es schnell zum Vorsitzenden des Arbeiter-Wahlvereins Königsberg, der damaligen Organisationsform der Partei. 1892 erhält er eine zweimonatige Haftstrafe wegen Majestätsbeleidigung. Ohne Startkapital, mit wenig Unterstützung der Parteiführung, etabliert er ab 1893 gemeinsam mit Hugo Haase die Königsberger Volkszeitung. In Ostpreußen sind zuvor alle Versuche der SPD gescheitert, eine Parteizeitung zu schaffen, doch Braun hat organisatorisches Talent, finanzielles Geschick und ist hartnäckig, was den Vertrieb der Zeitung angeht. 1898 wird der erfolgreiche Verleger Vorsitzender der SPD Ostpreußens. 1900 erringen die Freien Gewerkschaften die Mehrheit in der Ortskrankenkasse und stellen Braun als deren Geschäftsführer ein, ein Jahr später wird er auch Mitglied des Stadtrates von Königsberg. 1904 wird gegen Braun und andere Sozialdemokraten ein Verfahren wegen Hochverrats eingeleitet. Sie werden beschuldigt, anarchistische und zum Sturz des Zaren aufrufende Schriften nach Russland eingeführt zu haben. Brauns Verteidiger ist Hugo Haase. Die Beweise der Anklage werden vom Gericht als nicht stichhaltig angesehen.

1911 rückt Braun als Hauptkassierer in den Reichsvorstand der SPD auf, dem er bis 1917 angehört. Ab 1913 sitzt er für die SPD im Preußischen Abgeordnetenhaus. Nach dem Ersten Weltkrieg wird der Schumachersohn mehr als ein Jahrzehnt lang Preußischer Ministerpräsident sein – ein republikanischer Nachfolger von Hochmeistern, Herzögen, Kurfürsten und Königen an der Spitze des preußischen Staates.“

 


Albert Zweck

(Friedrich) Albert Zweck (* 1857 in Groß Kärthen; † 1934 in Königsberg (Preußen) war ein deutscher Philologe in Ostpreußen.

„1898 veröffentlicht der Oberlehrer des Königlichen Luisen-Gymnasiums zu Memel, Albert Zweck, das Buch Litauen – Eine Landes- und Volkskunde. Er meint damit nicht das katholische Litauen im Zarenreich, sondern das protestantische vor seiner Memeler Haustür. ,Den äußersten Nordosten der Provinz Ostpreußen nimmt die Landschaft Litauen ein, im Süden durch den Goldapfluss von Masuren geschieden, im Westen bis zur Alle und Deime reichend. Von der Deimemündung bis Cranz bildet der Südrand des Kurischen Haffes die Grenze gegen das Samland; im Nordwesten rollen die Wogen der Ostsee gegen die Dünenketten der Kurischen Nehrung, die ebenso wie das Haff der litauischen Landschaft zuzurechnen ist. Im Südwesten ziehen wir die Grenzlinie von der Goldapmündung über Nordenburg und Gerdauen nach Friedland und greifen der natürlichen Abrundung zu Liebe ein wenig über das eigentlich litauische Gebiet hinaus. Im Osten bildet gegen Russland die Szeszuppe auf kurze Erstreckung eine natürliche Grenze.’ Ein deutscher Oberlehrer benutzt für den nordöstlichen Teil Ostpreußen ganz selbstverständlich den Namen ,Litauen’.“


Ernst Wiechert

Ernst Wiechert (* 18. Mai 1887 in Kleinort bei Sensburg, Ostpreußen; † 24. August 1950 in Stäfa am Zürichsee in der Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller.

„Spross einer Familie, deren Vorfahren aus vielen Völkern stammen, ist auch der Schriftsteller Ernst Wiechert, der als Sohn eines Försters in Kleinort im masurischen Kreis Sensburg aufwächst. ,Von den Eltern meiner Mutter habe ich nur ihren Vater gekannt. Sein Familienname war französischen Ursprungs, und ich schließe nicht nur daraus und aus seinem dunklen Haar, dass hier ein fremdes Blut durch viele Schicksale seinen Weg in unsre masurische Verschlossenheit gefunden hat.’ Wiecherts Großvater lebt als Gastwirt in der Einsamkeit des Waldes der Johannisburger Heide am Ufer der Kruttina, die in den Beldahn-See in der Masurischen Seenplatte mündet. ,Mein Großvater heiratete dann ein paar Jahre später ein zweites Mal, und dadurch wurden wir mit einer Familie verbunden, die sicherlich, nicht nur ihrem Namen nach, polnischen Ursprungs war. Und so kann ich, auch mit bescheidener Phantasie, mir denken, dass germanisches, slawisches und romanisches Blut sich in mir vereinigt hat. (…) Am Rande meiner Erinnerung erscheint schließlich noch eine dritte Familie als ein blutverwandter Zweig, die meiner Heimat viele tüchtige Lehrer geschenkt hat, die ohne Zweifel litauischen Ursprungs war und die mich durch ihr hervorragendes Mitglied, meine Tante Veronika, von Kind an mit der Fülle der Märchen, Sagen und Geschichten beschenkt hat, die von jeher ein Merkmal dieses Volksstammes gewesen sind.’“

 


Ernst Wichert

Ernst Wichert, eigentlich Ernst Alexander August George Wichert (* 11. März 1831 in Insterburg; † 21. Januar 1902 in Berlin), war ein deutscher Schriftsteller und Jurist.

„Am 10. September 1840 begibt sich der damals neunjährige Ernst Wichert mit seinen Eltern von Pillau nach Königsberg. Mit vielen tausend Anderen zwängt sich die Familie in den inneren Hof des Königsberger Schlosses. Es gilt, einer Huldigung beizuwohnen. Nach fast 43-jähriger Regentschaft ist im Juni des Jahres in Berlin der preußische König Friedrich Wilhelm III. gestorben. Sein Sohn Friedrich Wilhelm IV. hat auf einen feierlichen Krönungsakt verzichtet, nimmt aber, wie seit den Zeiten seines Urgroßvaters König Friedrich I. jeder neue preußische König, nach einem Thronwechsel die Huldigung des Volkes entgegen. Die Stände des Landes haben als „Volksvertreter“ einen Treueid zu schwören, der Regent wiederum hat die Privilegien der Stände seines Königreichs zu bestätigen. Als die Vertreter zum Treueid anheben, ist aus einem Zimmer des Schlosses der Ruf einer Frau zu hören: ,Schwört nicht!’ Auch wenn es angeblich die Worte einer Wahnsinnigen sind; noch fast sechs Jahrzehnte später erinnert sich Ernst Wichert an das Ereignis, ,das meine Phantasie sehr stark beschäftigte und mir noch jetzt ganz gegenwärtig ist.’“

 


Anna Neander

Anna Neander (* 1615 in Tharau; † 28. September 1689 in Insterburg), Tochter des Tharauer Pfarrers Martin Neander, verlor 1629 Mutter und Vater und wuchs bei ihrem Vormund Stolzenberg in Königsberg auf. Hier soll sie auf einer Fähre Simon Dach kennengelernt haben.

„Anna Neander ist [Simon] Dachs Ännchen [von Tharau]. Als ihre Eltern 1629 an der Pest sterben, wird die elfjährige Waise von ihrem Taufpaten und Vormund, dem Löbinichter Brauer Stolzenberg, mit einem einfachen Brauwagen ab- und in dessen Haus geholt und wächst in Königsberg auf. Der wohlhabende Stolzenberg dürfte auch der Auftraggeber des Hochzeitsgedichts gewesen sein. Der Bräutigam, Johann Portatius, ist als junger Mann zum Studium der Theologie nach Königsberg gekommen. Das junge Paar zieht 1637 nach Trempen im Kreis Darkehmen. 1641 wird Johannes Portatius Pfarrer in Laukischen im Kreis Labiau. Er stirbt nach nur neunjähriger Ehe. Es gibt damals selbst im Kirchendienst keine Witwenversorgung. Hedwig von Lölhöffel, letzte Besitzerin des Gutes Tharau, benennt 1987 in ihrer Dorfgeschichte das pragmatische Verhalten in Lebens- wie Liebesdingen in einer Zeit des oft frühen und plötzlichen Todes: „Pensionsgeld für Pfarrwitwen war noch nicht erfunden. Der junge Nachfolger mußte die Witwe im Hause behalten und samt Kindern versorgen. Welcher junge Geistliche wollte und konnte schon zwei Familien ernähren? Zwischen zwei Frauen konnte das Leben zur Hölle werden trotz aller guten Vorsätze, trotz der Lehren eines braven Poeten. So entschloß sich denn mancher Amtskandidat, um die Witwe seines Vorgängers zu werben. Ein solcher war Christoph Gruben, gebürtiger Königsberger. Anna verlor ihn schon nach vier Jahren.“ Ihr dritter Mann Johann Melchior Beillstein ist als Student von Saarbrücken nach Königsberg gewandert. Als Pfarrer lebt er 22 Jahre mit seiner Frau in Laukischken. Mit drei Männern hat Anna Neander wahrscheinlich 14 Kinder, von denen aber nur drei das Erwachsenenalter erreichen. Als sie zum dritten Mal Witwe wird, holt sie ihr ältester Sohn Friedrich Portatius, jetzt selber Pfarrer, 1676 in sein Insterburger Pfarrhaus.“

Das Ännchen von Tharau stirbt am 28. September 1689 im Alter von 74 Jahren. Sie wird auf dem Insterburger Friedhof am Kruschkeberg neben ihrem ein Jahr zuvor verstorbenen Sohn beerdigt. Im heutigen Tschernjachowsk erinnert ein wieder aufgestellter Gedenkstein an sie.“


Weitere Persönlichkeiten mit Wurzeln in Ostpreußen

Emil von Behring, deutscher Bakteriologe und Serologe sowie Träger des ersten Nobelpreises für Medizin

Rainer Barzel, deutscher Politiker

Horst Ehmke, deutscher Staatsrechtslehrer und Politiker

Dieter Bohlen, Musiker

Gabriel Daniel Fahrenheit, deutscher Physiker und Erfinder von Messinstrumenten

Heinz Galinski, der erste und vierte Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland

Ingo Insterburg (Ingo Wetzker), deutscher Komödiant und Musiker

Hans Graf von Lehndorff, deutscher Chirurg und Schriftsteller

Kurt Schumacher, deutscher Politiker

Hans-Jürgen Wischnewski, deutscher Politiker

 


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Alle  Kurzbiographien  stammen von Wikipedia, alle Zitate sind aus dem Buch Ostpreußen. Biographie einer  Provinz von Hermann Pölking entnommen.

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